INDIVIDUELLES WOHNKONZEPT FÜR EINE FERIENIMMOBILIE
Bei diesem Projekt ging um eine private Ferienimmobilie. Einen Ort, der Rückzugsort ist, an dem Familie und Freunde zusammenkommen und der gleichzeitig Raum bietet, wenn dort gemeinsam mit dem eigenen Team gearbeitet wird.
Die Herausforderung war deshalb nicht, möglichst viele Funktionen unterzubringen. Sondern einen Ort zu schaffen, der sich trotz all dieser unterschiedlichen Nutzungen persönlich anfühlt.
Für diese Ferienimmobilie sollte ein großzügiger Raum die Bereiche Schlafen, Ankleiden und Waschen zu einer privaten Suite verbinden. Ziel war es, die einzelnen Funktionen nicht nur nebeneinander anzuordnen, sondern eine räumliche Dramaturgie zu entwickeln, die an hochwertige Hotels erinnert und zugleich die Intimität eines persönlichen Rückzugsortes bewahrt.
Beim Betreten öffnet sich der Blick zunächst in den Schlafbereich und weiter über die Dachterrasse bis ins Grüne. Dahinter befindet sich der Ankleidebereich, der als fließender Übergang zur offenen Waschzone dient. Ein in den Raum orientierter Waschtisch bildet hier den architektonischen Mittelpunkt und greift die selbstverständliche Offenheit moderner Hotelsuiten auf.
Geschützt hinter dem Waschtisch liegt die Dusche. Das WC wurde als separater Raum mit eigenem kleinen Waschtisch ausgebildet und bietet die notwendige Privatsphäre.
Durch die klare Staffelung der einzelnen Bereiche entstand aus einem großen Raum eine großzügige Suite, in der Schlafen, Ankleiden und Körperpflege selbstverständlich ineinandergreifen – ein ruhiger Rückzugsort mit dem Gefühl, im eigenen Zuhause im Urlaub anzukommen.
UMBAU BADEZIMMER, OSNABRÜCK
Das bestehende Badezimmer war geprägt von einer rein funktionalen Aufteilung und einer kühlen, wenig wohnlichen Atmosphäre. Es erfüllte seinen Zweck, bot jedoch kaum Aufenthaltsqualität. Ziel war es deshalb, einen privaten Rückzugsort zu schaffen, der sich nicht wie eine klassische Nasszelle, sondern wie ein selbstverständlicher Teil des Wohnraums anfühlt. Gleichzeitig sollte trotz der Zusammenlegung des Badezimmers mit der ehemaligen Abstellkammer kein wertvoller Stauraum verloren gehen. Durch die Neuordnung des Grundrisses entstand deshalb Platz für zwei raumhohe Einbauschränke. Sie ersetzen die bisherige Abstellfläche und schaffen großzügige, selbstverständlich in die Architektur integrierte Aufbewahrungsmöglichkeiten.
Die freistehende Badewanne bildet heute den räumlichen Mittelpunkt, während Dusche und WC zurückhaltend in die neue Raumstruktur eingebunden sind. Großformatige Fliesen in warmem Grau, mineralischer Sumpfkalkputz an den Wänden, natürliche Eiche und weiße Keramik verleihen dem Bad Ruhe und Wärme.
Aus dem rein funktionalen Badezimmer entstand so eine wohnliche Badlandschaft mit eigener Identität.
Umbaumaßnahmen:
1. Zusammenlegung von Badezimmer und Abstellkammer durch Rückbau der Trennwand
2. Verlängerung der Wand zur Ausbildung der begehbaren Dusche
3. Schließung der bisherigen Zugangstür zum Badezimmer und Nutzung der dadurch gewonnenen Wandfläche für einen raumhohen, flurseitig zugänglichen Einbauschrank
4. Versetzen der ehemaligen Abstellkammertür als neuer Badezimmerzugang
5. Einbeziehung des angrenzenden Treppenabsatzes zur Integration eines raumhohen Einbauschranks
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